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Thalheim ist eine selbständige politische Gemeinde mit gegenwärtig ca. 740 Einwohnern.

Politisch gehört Thalheim zum Bezirk Brugg im Kanton Aargau. Mit 992 Hektaren Gemeindefläche ist Thalheim die zweitgrösste Gemeinde des Bezirks und besitzt eine selbstständige, reformierte Kirche.

Zentral gelegen

Die Grossstädte Zürich, Basel, Bern und Luzern sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde erreichbar, und die Fahrt zum interkontinentalen Flughafen Kloten dauert 40 Minuten.
Mit dem Bus hat man eine gute Verbindung vom Bahnhof Brugg nach Thalheim.

Nachbarsgemeinden sind Zeihen im Norden, Schinznach-Dorf im Osten, Rohr im Süden, Aarau im Süd-Westen und im Westen Küttigen.
Thalheim verfügt im Dorf über eine Gemeinde-Verwaltung, Poststelle, Kindergarten, Primarschule, div. Vereine, einen Volg und Fitness.
Die Oberstufe befindet sich in der Nachbars-Gemeinde Schinznach Dorf oder Veltheim und ist mit Bus oder Velo in ca. 10 Minuten erreichbar.
Die Bahnhöfe Wildegg und Schinznach-Bad liegen nur 6 respektive 6.5km entfernt und bieten gute Verbindungen in alle Richtungen.

Thalheim

In Thalheim wird ein kulturelles Dorfleben gelebt. Neben den Naherholungsgebieten mit Spazier- und Wanderwegen und etwas weiter entfernt einer 18-Loch-Golfanlage, bieten diverse Vereine auch die Möglichkeit an vielseitigen kulturellen Anlässen teilzunehmen.
Pferdepensionen für das eigene Pferd sowie Reitbeteiligungen sind ein weiteres Angebot von Thalheim.

Durch die gute Anbindung und Attraktivität ist Tahlheim eine stark aufstrebende Gemeinde und hat in den letzten Jahren einen starken Zuwachs der Bevölkerung erfahren

Thalheimer Wein ist als „Thalheimer“, „Schenkenberger“ und „Chalöfner“ bekannt.

Die Landwirtschaft und der Rebbau haben eine grosse Bedeutung in Thalheim. Es gibt mehr als 30 haupt- und nebenberufliche Landwirte.

Geschichte von Thalheim

Eine Sehenswürdigkeit und ein toller Spielplatz für Kinder – ist die Ruine Schenkenberg.
Man erreicht sie in ca. 30 Minuten zu Fuss vom Dorf aus. Die Burg wurde anfangs des 13. Jahrhunderts von den Habsburgern erbaut. 1460 wurde sie von den Bernern erobert. Es residierten etwa 50 bernische Landvögte auf Schenkenberg.
Weil der Unterhalt zu teuer und das Trinkwasser schwierig zu beschaffen war, wechselten die Vögte 1720 nach Wildenstein. Die Burg wurde 1837 an Josef Maximilian von Schenkenberg verkauft, der aber spurlos verschwand. Die Burg zerfiel und wurde als Steinbruch ausgebeutet. Der Aargauische Heimatschutz ersteigerte die Ruine 1918 zum symbolischen Preis von 50 Franken und führte 1931 bis 1939 und 1969/70 umfangreiche Sanierungen durch.